Der Bensberger Heimatforscher, Sammler und langjährige Vorsitzende des BGV Rhein-Berg, Max Morsches, hat in seinem Leben viele Aspekte der bergischen Regionalgeschichte untersucht. Hierzu gehört auch das Notgeld aus Papier, das zwischen 1914 und 1924 zwei Höhepunkte erlebte: aus Münzgeldmangel während des Ersten Weltkrieges, und dann zur Zeit der Hyperinflation 1922/23. Vor allem Kommunen und Firmen gaben oft auffällig gestaltetes Notgeld heraus, das bald auch beliebtes Sammelgut wurde. So spiegelt es in besonderer Weise das Selbstverständis vieler Bergischer Kommunen und der Privatwirtschaft der Region und erinnert zugleich an ein für Deutschlands Geschichte im 20. Jahrhundert entscheidendes Jahrzehnt.
Zeit: Freitag, 15. Mai, 19 Uhr
Ort: VHS Bergisch Gladbach, Buchmühle (Stadtmitte)