Gierather Mühle

Ansicht 2010 wie historische Postkarte

Gierather Mühlenweg 14 und 16
Ehemalige Doppelmühle. Nr. 14 eingeschossiger Bruchsteinbau mit zweigeschossigem Fachwerkwohnhaus. Nr. 16 zweigeschossiger Fachwerkbau mit Krüppelwalm und Backsteinanbau.
um 1800
Mühlenverband Rhein-Erft-Rur e.V. "Mühlen links und rechts des Rheins" Tagungsband 2006; HSD Nr. 7, S. 40/41
1996 – 98 erfolgt der Umbau des südlich der Strunde gelegenen Fachwerkwohnhauses Gierather Mühlenweg 14 und seiner Wirtschaftsgebäude nach Plänen des Architekten Dr. Bruno Wasser aus Köln zu einer Wohnanlage mit vier Wohneinheiten. Der Architekt, erfahren in der Sanierung alter Bausub-
stanz z.B. der Isenburg und Eschbacher Mühle, hatte die Absicht, das alte Ortsbild zu bewahren und selbst in dem historischen Gebäude zu wohnen.

Es war weiterhin geplant gewesen, das Mühlrad wieder herzustellen. Die Umsetzung dieses Planes ist wohl an den ausgeuferten Kosten gescheitert.

Umbau der nördlich der Strunde gelegenen Gebäude, die alte Gaststätte wurde in 2004 umgebaut und wird heute als Wohnhaus mit drei Wohneinheiten genutzt. Die äußere Hülle wurde vollständig erhalten, das Dach neu gedeckt.

Traufseite Mühlengebäude Nr. 16, bis 1990 Gastwirtschaft

Fotos von Thomas Klostermann