Heimat zwischen Sülz und Dhünn, Heft 23, 2017

Inhalt

H. Leonhard Brenner
Alte Namen in und um Bergisch
Gladbach - Betrachtung zur Geschichte
der Region Rhein-Berg im
1. Jahrhundert v. Chr.
2

Max Morsches
Das Leben Jan Wellems an Hand
von Goldmünzen
6

H. Leonhard Brenner
Die Versteigerung der Kunstsammlung des Generals von Niesewand, von 1850 bis 1865 Eigentümer von Lerbach
10

Michael Werling
Gustav Börstinghaus - Ein früher Architekt für Zanders
16

Peter Lückerath
Der Tod des Waldaufsehers Peter Lindlar - Ein Kriminalfall von 1889 erneut betrachtet
24

Peter Lückerath
Die bauliche Entwicklung der Bergisch Gladbacher Hauptstraße bis 1900
29

Michael Werling
Einige Bensberger Bauten des Architekten Bernhard Rotterdam
34

Hans Mittler
Die Errichtung eines öffentlichen städtischen Schlachthofs in Gronau
41

H. Leonhard Brenner
Ons Wilma - Eine Bergisch Gladbacher Institution
47

Max Morsches
Das Burscheider Inflationsgeld
52

Gerhard Geurts
Vor 70 Jahren - Bergisch Gladbach 1946/47
57

Michael Werling
Wandel - Schicksal oder Chance - Über die Nachnutzung der Kirche St. Maria Königin in Bergisch Gladbach-Frankenforst
61

Albert Böcker
Jahresbericht 2016 Mundart-Café
66

Helene Effertz
Essersch Hänsje
67

Hans Bruchhausen
Dä Quarkkooche
67

Gerhard Ommer
Dr. Rohde beim Neus Liesje
67

Karl H. Fröhlingsdorf
Verzällcher
68

Thomas Klostermann
Bericht aus dem AK Fachwerk - Denkmal - Stadtbildpflege
70

Wolfgang Aretz
Bericht AK Genealogie / Familienforschung
74

Hans-Josef Nießen
Jahresrückblick 2016
77

Hans-Walter Böringer
Der Pisspott
80

Farbige Beilage:
Hans Leonhard Brenner / Peter Lückerath
Karte 25
Bebauungsplan der Stadt Bergisch Gladbach - Übersichtskarte, angefertigt von Stadtbaumeister Engels im September 1891
 

Zum Titelbild dieses Heftes:

Bergisch Gladbach, Hauptstraße 259
Plan zu einem neuen Wohnhaus nebst Hinterhaus für G. Hartung von 1864
(StA GL, C 927)

Zum Geleit

Wenn Sie diese Zeilen lesen, hat unser Verein einen neuen Vorstand. Wie im normalen Leben gibt es auch bei Vereinen Höhen und Tiefen. Wir haben das Glück, einen neuen Vorstand zu haben, der schon in die bisherige Arbeit eingebunden war und das vor Jahren Begonnene in bewährter Manier fortführen wird.

Zur Tradition gehört auch der Fortschritt, und so wird sich auch einiges ändern. Schwerpunkte werden anders gesetzt, lieb Gewordenes wird verworfen oder geändert. Anders als in manch anderem Geschichtsverein konnten in den letzten zwei Jahrzehnten die anfallenden Aufgaben und Arbeiten auf viele Schultern verteilt werden. Viele der Mitstreiter fühlen sich inzwischen zu alt oder haben Probleme mit ihrer Gesundheit und möchten ihre Aufgaben in jüngere Hände geben. Überlegen Sie doch einmal, ob Sie nicht in den Kreis derjenigen eintreten wollen oder können, durch die ein lebendiges Vereinsleben erst möglich wird.

Die Erfahrung der letzten 150 Jahre hat gezeigt, dass es zwar zahlreiche Menschen gibt, die an Geschichte allgemein oder an der Lokalgeschichte ein großes Interesse haben, sich aber erst engagieren, wenn sie den Hauch der Vergänglichkeit im Nacken gespürt haben. Das kann der Tod eines lieben Menschen sein oder das Heranwachsen der eigenen Kinder. Deswegen ist das Durchschnittsalter in Geschichtsvereinen schon immer relativ hoch gewesen, auch wenn in den letzten 150 Jahren ständig darüber geklagt wurde.

Diesmal möchte ich Sie deshalb aufrufen, sich aktiv an der Vereinsarbeit zu beteiligen und neue Mitglieder zu werben. Nur so kann die Existenz eines Vereinsgesichert werden.


Hans Leonhard Brenner
Ehrenvorsitzender
BGV Rhein-Berg

Das freundliche Lokal
für alle Freunde der Lokalgeschichte