Heimat zwischen Sülz und Dhünn, Heft 20, 2014

Inhalt

H. Leonhard Brenner
Die großen Steine in und um Refrath
2

Lothar Speer
Wem gehörte die Burg Bensberg im 12. Jahrhundert?
5

Lothar Speer
Der Übergang der Burg Bensberg an die Grafen von Berg
7

Max Morsches
Die Familie Motzfeld im Mittelalter
24

Max Morsches
Die Anfänge der Ommerborns in Lindlar
28

Max Morsches
Meine Ahnen namens Ommerborn
30

Peter Lückerath
Johann Burrus - Migrant und Emigrant
31

H. Leonhard Brenner
Die Gauschule der Deutschen Arbeitsfront in Bergisch Gladbach
36

Michael Werling
Die Gartensiedlung Gronauerwald von 1914 und ihr Architekt Jakobus Goettel
40

Herbert Heitmann
Zu unserem Titelbild: Burg Zweiffel
50

H. Leonhard Brenner
Vom Ende einer langen Bergwerkstradition im Bensberger Revier
51

H. Leonhard Brenner
Herr Gladbach trifft Herrn Bensberg
55

H.-Walter Böringer
Cossmanns Jirred
57

Karl H. Fröhlingsdorf
Verzällcher
58

A. Böcker/E. Odenthal
Bericht aus dem Mundart-Cafe
60

Emil Odenthal
Bericht aus dem Mundartcafe
62

Thomas Klostermann
Zum Vortrag der Landeskonservatorin in der Villa Zanders - Denkmalschutz -was ist das und wie geht das?
61

Thomas Klostermann
Der Sander Hof - Denkmal des
Monats Oktober 2013
63

Thomas Klostermann
Bericht aus dem AK Fachwerk -Denkmal - Stadtbildpflege
64

Wolfgang Aretz
Bericht des Arbeitskreises Genealogie
67

Hans-Josef Nießen
Jahresrückblick 2013
69

Farbige Beilage:
(ca. DIN A2)
Heinrich Heuchemer
Gemälde Burg Zweiffei (1941),
siehe dazu den Aufsatz auf Seite 50
 

Zum Titelbild dieses Heftes:

Heinrich Heuchemer
Gemälde Burg Zweiffei (1941)

Zum Geleit

Am 1. August 2014 jährt sich zum hundertsten Mal der Beginn des Ersten Weltkriegs, der nicht nur großes Leid über die Menschheit gebracht hat, sondern Ursache für zahlreiche Veränderungen, Krisen und weiteres Unglück war.

In diesem Heft werden Sie keinen Aufsatz zu diesem Anlass finden. Stattdessen haben wir in unserer Schriftenreihe zwei Bücher veröffentlicht, in denen die Kriegsereignisse aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln dargestellt werden. Der Rektor der Katholischen Volksschule Bensberg Conrad Grommes hat ein Kriegstagebuch geführt, in dem er den Verlauf des Kriegs aus Bensberger Sicht beschreibt, wobei manche seiner Informationen aus der natürlich zensierten Presse stammen. Bedeutsam ist seine Beschreibung der Nachkriegsgeschichte und der Besatzungszeit, weil es hierüber nur wenig Literatur gibt und er aus direktem Erleben berichtet.

Das zweite Buch ist ein Teil der nur zum Teil veröffentlichten Autobiographie von Anton Jux, ebenfalls Rektor einer Katholischen Volksschule, diesmal von Bergisch Gladbach, unter dem Titel Zwanzig Jahre meines Lebens. Ausführlich beschreibt Jux seine Erlebnisse aus seiner Rekrutenzeit, seinen Einsatz an der Ostfront und seine Verwundung. Dies alles umfasst zwei Drittel des Buchs, was die enorme Wirkung dieser Kriegserlebnisse auf einen jungen Mann von 21 Jahren aufzeigt.

Nach dem Ersten Weltkrieg war man vielerorts der Meinung, weitere Kriege würden in Zukunft unmöglich sein. Doch musste man bald einsehen, dass dies eine trügerische Hoffnung war. Auch die Ereignisse der Gegenwart scheinen darauf hinzudeuten, dass divergierende Entwicklungen in den verschiedenen Ländern oder Volksgruppen zu Spannungen führen, die sich wohl nur in Gewalt auflösen lassen.


Hans Leonhard Brenner
Ehrenvorsitzender
BGV Rhein-Berg

Das freundliche Lokal
für alle Freunde der Lokalgeschichte