Heimat zwischen Sülz und Dhünn, Heft 19, 2013

Inhalt

H. Leonhard Brenner
Das Bild des hl. Hieronymus in Sand
2

Max Morsches
Der Bensberger Ortsteil Kaule vor 1700
8

H. Leonhard Brenner
Neue Erkenntnisse zu den Mühlen an der Strunde
14

Günter Blömer und Manfred Dasbach
Die Mahlmühle am Oberlerbacher Hof in Sand
19

Gerhard Geurts
Verkehrsentwicklung und Industrialisierung im Bergischen vor 1900
25

Peter Lückerath
Adolph Heidkamp - Vom Odenthaler Bauernsohn zum Zeitungsverleger und Richter in Port Washington, Ozaukee County, Wisconsin
29

Michael Werling
Die Metsä Board Zanders GmbH als Denkmal des Monats Oktober 2012
34

Jürgen Huck
Von den Anfängen der Luftfahrt im Kölner Raum und einer Planung in Refrath
44

Hans Mittler
Relikte - Der Linie G auf der Spur
46

Willi Ommer
Der Streik auf der Zinkhütte 1930
48

Erika Beardi-Özer
Erinnerungen an einen französischen Kriegsgefangenen
52

H. Leonhard Brenner
Chargesheimer fotografiert Bensberg
53

Reiner Miericke
Lückerath - Ein Foto von 1967 aus meinem Kinderzimmer
58

H.-Walter Böringer
Et Pillewauwau
59

Karl H. Fröhlingsdorf
Verzällcher
60

Emil Odenthal
Bericht aus dem Mundartcafe
62

Thomas Klostermann
Bericht aus dem AK Fachwerk -Denkmal - Stadtbildpflege
63

Wolf gang Aretz
Bericht Arbeitskreis Genealogie / Familienforschung 2012 bis April 2013
68

Hans-Josef Nießen
Jahresrückblick 2012
70

Farbige Beilage:
H. Leonhard Brenner Die Langenbrücker Gemark 1814 (2. Teil)
 

Zum Titelbild dieses Heftes:

Der hl. Hieronymus, ein Ölgemälde aus der Kirche St. Severin in Sand

Zum Geleit

Der Titel unserer Zeitschrift enthält auch das Wort Heimat, einen Begriff der schillernd daherkommt und mal sentimental gebraucht wird, wenn man sich an die schöne und nun verlorene Jugend erinnert, oder politisch missbraucht hat in der Blut-und-Boden-Politik, die wir am liebsten vergessen würden, aber nicht können. Andere wiederum, wie der Kritiker Marcel Reich-Ranicki, sehen ihre Heimat in der deutschen Literatur oder in einer irgendwie gearteten geistigen Heimat, sei es das Theater oder die Musik. Wegen dieses so vieldeutigen und manchmal auch verschwimmenden Begriffs haben viele Menschen ein Problem, ihre Heimat zu benennen.

Andererseits bezeichnet das Wort heimatlos ein schweres Schicksal, das viele Emigranten und Flüchtlinge belastet.
Vor über 2000 Jahren hat der griechische Komödiendichter Aristophanes in seinem Stück Ploutos einen bemerkenswerten Satz formuliert: „Heimat ist dort, wo man gut behandelt wird."

Schließt man sich dieser Definition an, kann Heimat überall sein. Auch ein Emigrant kann eine neue Heimat finden und sich wohl fühlen, wenn er eben gut behandelt wird. Doch was gut behandeln bedeutet, ist nicht so leicht zu beantworten. Es ist, um mit Theodor Fontäne zu sprechen, ein weites Feld. Zur Heimat, sowohl der örtlich bestimmten als auch der geistigen, gehört in jedem Fall ihre Geschichte. Die wollen wir unseren Lesern auch in diesem Heft wieder in der gewohnten Vielfalt präsentieren.

Hans Leonhard Brenner
Ehrenvorsitzender
BGV Rhein-Berg

Das freundliche Lokal
für alle Freunde der Lokalgeschichte