Budde-Grabmal - Pflegegang an der monumentalen  Grabanlage am 20.4.2012 

Hermann von Budde wurde 1851 in Bensberg als Sohn eines Professors, der in der Kadettenanstalt als Lehrer tätig war, geboren. Dort erhielt er auch seine wissenschaftliche Ausbildung und trat dann in den Heeresdienst. Nach Teilnahme am Krieg 1871 und dreißigjähriger Dienstzeit übernahm er 1900 die ihm angebotene Stelle als Generaldirektor der deutschen Waffen- und Munitionsfabriken in Berlin, bis ihn 1902 das persönliche Vertrauen des Kaisers zum Staatsminister und Minister für öffentliche Arbeiten berief. Hier setzte er sich mit ganzer Kraft und sehr erfolgreich für eine bessere Ausgestaltung des Eisenbahnwesens und der Wasserstraßen ein. 1906 verstarb er und wurde auf eigenen Wunsch auf dem Friedhof in seiner Heimatstadt Bensberg
begraben. 1909 ernannte ihn die Gemeinde Bensberg zum Ehrenbürger. Mit der Ehrenbürgerschaft ist die zeitlich unbegrenzte Pflege der Grabstelle durch die Stadt verbunden, die allerdings wegen des reduzierten Friedhofpersonals nicht immer zeitnah und angemessen erfolgen kann.

Nach der baulichen Instandsetzung des Monuments in 2007 und 2009 unter der Federführung des Bergischen Geschichtsvereins, Arbeitskreis "Fachwerk, Denkmal, Stadtbildpflege", erfolgte am 20.4.2012 durch Mitglieder des Arbeitskreises ein Pflegegang an der monumentalen Grabanlage. Plattenbeläge und Steinelemente wurden abgefegt, Kieswege gereinigt, Efeu zurückgeschnitten sowie Sämlingsbäume und Brombeerranken entfernt. Die gesamte Anlage macht nun einen gepflegten Eindruck.

     

Das freundliche Lokal
für alle Freunde der Lokalgeschichte