Geld zerbasch

Notgeld 1914-1923 aus Bensberg und Bergisch Gladbach

Nach Kriegsbeginn wurden in Deutschland Silber- und Goldmünzen zu Rüstungszwecken eingezogen oder gesammelt, weil das Material teurer als der Nennwert war. Statt dessen wurde Papiergeld ausgegeben. Die Reichsdruckerei konnte das Geld allerdings nicht schnell genug drucken, sodass ab Ende 1914 Gemeinden und Firmen selbst Notgeld im Nennwert bis zu 10 Mark produzieren durften. Die grafisch oft sehr schön gestalteten Scheine animierten zum Sammeln, was der Ausgabestelle nicht ungelegen kam: Jeder nicht eingelöste Schein bedeutete einen Reingewinn.

Der Bergische Geschichtsverein hat einen Kalender für 2011 mit vielen Abbildungen von Notgeld der Jahre 1914-1923 heraus gebracht, der für 8 € im GeschichteLokal erhältlich ist.

Die Ausstellung dieser Notgeldscheine ist bis Ende August 2010 zu sehen.

Das freundliche Lokal
für alle Freunde der Lokalgeschichte