Heimat zwischen Sülz und Dhünn, Heft 2, 1995

Inhalt

Ansichtssache
 
 

Hans Leonhard Brenner
Was ist bergisch, was das Bergische Land?

 2

Aufsätze und Berichte
 
 

 
Zur Geschichte der alten Taufkirche in Refrath
 3

Hermann-Josef Kreutz
Die alte Taufkirche in Refrath
 7

Wolfram Bell
Die Kreigsjahre 1939 - 1945 im Spiegel der Refrather Pfarrchronik
 13

Christoph Schank
Die Geschichte der Pfarrei St. Clemens in Bergisch Gladbach-Paffrath 1918 - 1933
 16

 
Chronik der Pfarrei St. Clemens 1923 - 1934, verfaßt von Pfarrer Dr. Weinand
 24

Günter Litzinger und Hans Leonhard Brenner
Versuch einer Rekonstruktion der Inschrift auf dem steinernen Kreuz in Paffrath
 33

Hans Leonhard Brenner
Ein Hauch von Schönheit
Der Architekt Walter Wegener als Zeichner
 34

Arthur Lamka
August Kierspel: Dichter in rheinisch-bergischer Mundart - Dreißig Gedichte aus dem Nachlaß, herausgegeben von Herbert Stahl
 36

Max Morsches
Das Burris-Gut auf der Kaule in Bensberg
 45

 
Vom alten Bergbau um Dürscheid
 48

 
Aus den Aufzeichnungen des Schlossermeisters Aloys Rodenbach

 50

Sammlerecke
 
 

Hans Leonhard Brenner und Max Morsches

Das Notgeld unserer Heimat, Teil 1

 52

Aus dem Vereinsleben
 
 

Hans Leonhard Brenner
Die Geschichte der Abteilung Rhein-Berg, Teil 2

 59

Farbige Beilage
Karte von Refrath und dem Frankenforst von 1781

Bensberger Notgeld

 

Zum Titelbild dieses Hefts:

Die Taufkirche in Refrath
(Foto: Dr. Hermann-Josef Kreutz, 1944)

Zum Geleit

Die Zustimmung, ja einhellige Begeisterung, die die Nummer 1 von ?Heimat zwischen Sülz und Dhünn" in den Kreisen der Mitglieder des Bergischen Geschichtsvereins, Abteilung Rhein-Berg e. V und darüber hinaus bei den vielen interessierten Heimatfreunden ausgelöst hat, bestärken den Vorstand in seinem Konzept und zur konsequenten Fortsetzung der Reihe. Auch die öffentliche Meinung, die heimische Presse, hat die neue Zeitschrift in ausführlichen Artikeln begrüßt und gewürdigt. ?Romerike Berge" gratulierte ebenfalls und wünschte für die weiteren Hefte gutes Gelingen.

So kann schon nach knapp einem Jahr Heft 2 vorgelegt werden. Der Umfang konnte wesentlich erweitert werden von 48 auf nunmehr 64 Seiten, und statt einer Faksimile-Beilage enthält die neue Ausgabe deren zwei: eine farbige Karte von Refrath und dem Frankenforst aus dem Jahre 1781, eine wahre Trouvaille aus dem Hauptstaatsarchiv, und eine numerierte Farbbeilage mit dem Bensberger Notgeld von 1921, das durch seine Illustrationen von Bensberg von großem, auch ästhetischem Reiz ist.

Bei den Textbeiträgen wurde der Schwerpunkt diesmal auf höchst bedeutungsvolle Berichte zur Geschichte der alten Taufkirche gelegt, ein Wahrzeichen Refraths, das auch den Titel schmückt, und zu den Kriegsjahren im Spiegel der Refrather Pfarrchronik.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die für dieses Heft neu bearbeitete Staatsexamens-Arbeit von Christoph Schank zur Geschichte der Pfarrei St. Clemens Paffrath in der Zeit der Weimarer Republik mit höchst aufschlußreichen Details sowie die von Pfarrer Dr. Weinand verfaßte Pfarrchronik für den Zeitraum von 1923 bis 1934. Sie wirft ein interessantes Licht auf die gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse. Eine geradezu fesselnde Lektüre nicht nur für Paffrather.

Auch die Dichtung kommt nicht zu kurz: Erstmals sind dreißig Gedichte in rheinisch-bergischer Mundart von August Kierspel versammelt und damit den vielen Freunden des Dichters zugänglich gemacht worden. Wir hoffen, daß sich unsere Leser darüber besonders freuen werden.

Die ?Sammlerecke" wartet mit dem Notgeld unserer Heimat auf. Dem ersten Teil soll ein zweiter über das Notgeld der Firmen und der Gemeinde Bensberg folgen, das mit der Beilage gewissermaßen schon angesprochen wird.

Auch Heft 2 vereint insgesamt wieder eine Reihe von vielseitigen und lesenswerten Beiträgen, die eigens für diese Reihe verfaßt worden sind. Das Inhaltsverzeichnis wurde länger, deshalb, und das ist gut so, wird das Editorial kürzer

Es sei jedoch noch angemerkt, daß die Herausgeber dankbar sind für Einsendungen interessanter Beiträge und Bilder, aber auch für Kritik oder Rat aus dem Mitglieder- und Leserkreis, damit die Reihe immer besser werden kann und viele neue Freunde gewinnt.

Arthur Lamka
2. Vorsitzender
Abt. Rhein-Berg des BGV

Das freundliche Lokal
für alle Freunde der Lokalgeschichte